3. Mai 2019 in der Hotellobby des Hyatt in Zürich von links nach rechts: der Österreicher COO Carl ... mehr3. Mai 2019 in der Hotellobby des Hyatt in Zürich von links nach rechts: der Österreicher COO Carlo Fröhlichsthal aus Mendrisio, Seine Durchlaucht Prinz Michael von und zu Liechtenstein aus Vaduz und der Serbe CEO Arsenije Grgur aus Winterthur bei der Übergabe eines unechten 300 Schweizer Franken Zertifikats für einen fiktiven Blockchain Bond der SwissWide Holding AG aus Zug (heute MetaSwiss Group AG aus Winterthur) der beiden Gründer Fröhlichsthal und Grgur © Pressefoto MetaSwiss Group AG in einer Firmenpressemeldung auf Fintechnews.comGegen den serbischen Ex-Investmentbanker Arsenije Grgur aus Winterthur in der Schweiz wirkt der Baron von Münchhausen ein bisschen wie ein Waisenknabe.
Der erste Schweizer Blockchain Bond von Grgurs Firma SwissWide Holding AG (heute MetaSwiss Group AG) aus dem Jahr 2019 oder der 200 Millionen Schweizer Franken schwere Green Bond aus Energieabfall aus dem Jahr 2018 zu Selfies von Arsenije Grgur mit Seiner Durchlaucht Prinz Michael von und zu Lichtenstein im Züricher Hyatt oder mit dem Deutsche Bank AG-CEO Christian Sewing am Rande einer Veranstaltung in Berlin kamen nie wirklich auf den Markt. Dennoch verkauft Grgur fleißig Schweizer Aktien.
Hier für Sie mal etwas zur Aufheiterung, wenn auch weniger für Anleger, die in dieses FinTech-Unternehmen MetaSwiss Group AG aus Winterthur in der Schweiz auf deren Crowdinvesting-Seite SmartFinancing.ch investiert haben.
Oder wie Betreiberin von 2018 bis 2022 hieß: in die SwissWide Holding AG aus Zug.
Die MetaSwiss Group AG unter Leitung von Arsenije Grgur betreibt die Crowdinvesting-Seite SmartFinancing.ch und verspricht dort nichts Geringeres zu sein als: „Das Finanzinstitut des Volkes für das Volk“.
Ex-Investmentbanker Arsenije Grgur: „Das Finanzinstitut des Volkes für das Volk“
Allerdings wähnt man sich, wenn man die Seite besucht, auf einer Comedian-Seite gelandet zu sein, wenn man dort nur den News-Button anklickt. Da steht: „Wir arbeiten sehr hart daran, Ihnen die beste Erfahrung auf unserer neuen Website zu bieten. Halten Sie sich bereit, wir werden bald starten.“
Die nächsten Neuigkeiten gibt es frühestens in 5 Jahren auf der Schweizer Crowdinvesting-Plattform ... mehrDie nächsten Neuigkeiten gibt es frühestens in 5 Jahren auf der Schweizer Crowdinvesting-Plattform SmartFinancing.ch der MetaSwiss Group AG des serbischen Ex-Investmentankers Arsenije Grgur aus Winterthur © Aktueller Ausriss aus SmartFinancing.chDie nächsten Neuigkeiten gibt es frühestens in 5 Jahren auf der Schweizer Crowdinvesting-Plattform SmartFinancing.ch der MetaSwiss Group AG des serbischen Ex-Investmentankers Arsenije Grgur aus Winterthur © Aktueller Ausriss aus SmartFinancing.ch
Und dann die Überraschung: „Wir machen uns bereit für den Start in 1.782 Tagen“, also in knapp 5 Jahren.
Eigentlich könne ja jedermann auf SmartFinancing.ch ab 250 Schweizer Franken in Aktien, Obligationen, Kryptowährungen und NFT (Non-Fungible Token, nichtaustauschbare Kryptotoken auf Blockchain-Basis als Eigentumsnachweis zum Beispiel an Gemälden) investieren – so die Kernaussage im Geschäftszweck, wie er auch seit 5 Jahren im Schweizer Handelsregister hinterlegt ist.
In Wahrheit jedoch hat die Crowd-Plattform laut der veröffentlichten Projekte nur Volkes-Geld für sich selbst eingesammelt. Und selbst das hat nur beim ersten Mal geklappt und beim zweiten Mal schon nicht mehr so richtig.
Die Crowdinvesting-Plattform SmartFinancing.ch der MetaSwiss Group AG des serbischen Ex-Investmentba ... mehrDie Crowdinvesting-Plattform SmartFinancing.ch der MetaSwiss Group AG des serbischen Ex-Investmentbankers Arsenije Grgur aus Winterthur hat nur 2 Projekte verwirklicht – und die auch nur für sich selbst © Aktueller Ausriss aus SmartFinancing.ch
So sammelte SmartFinancing.ch, also Arsenije Grgur, in einer Crowd-Investingrunde als eigener Projektanbieter 100.000 Schweizer Franken ein. Und in einer zweiten Runde 290.000 Schweizer Franken ein, obwohl mehr als 1,6 Millionen Schweizer Franken geplant waren.
Einziger Fremdkunde war wohl das Zuger Startup Diseo Group AG des Schweizers Urs Adolf Aebischer, bei dem Firmen und Privatleute ihr eigenes Social Media aufbauen können. Hier wollte anscheinend niemand das Mindestinvestment von einer halben Million Euro aufbringen.
Aber vielleicht mobilisiert SmartFinancing.ch ja doch noch den einen oder anderen Anleger.
Kommt wohl darauf an, welchen Finanz-Promi Arsenije Grgur wieder einmal werbewirksam trifft.
Wie gesagt, in der Selbstdarstellung wirkt Baron von Münchhausen gegen Arsenije Grgur ein bisschen wie ein Waisenknabe. Hier zwei Beispiele.