Bei der Gründung des Joint Ventures ZBI Partnerschafts-Holding GmbH mit der Frankfurter Union Investment (Investmentgesellschaft der Genossenschaftsbankengruppe) im Jahr 2017 versprach Peter Groner, der Gründer und damalige Aufsichtsratsvorsitzende der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe aus Erlangen in Bayern, wie GoMoPa berichtete:

Zitat:

Wir decken seit vielen Jahren die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Wohnimmobilien ab.

Mit deutschlandweit über zehn Niederlassungen sind wir über die Metropolregionen hinaus in der Lage, attraktive Investments zu realisieren.

 

Ihm verweigerten nun Anleger die Entlastung für 2020: ZBI-Fondsmanager und ZBI-Vorstand Christian Reißing (links) neben Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt Lamontaine (mitte) und Johann Braun (rechts), Vorstand des Bauunternehmens Max Bögl, beim Richtfest für ein 100 Millionen Euro Quartier der Genarationen mit 211 Wohnungen in der Dresender Johannstadt im März 2019 © Pressefoto zbi.de/ProjektblogIhm verweigerten nun Anleger die Entlastung für 2020: ZBI-Fondsmanager und ZBI-Vorstand Christian R ... mehrIhm verweigerten nun Anleger die Entlastung für 2020: ZBI-Fondsmanager und ZBI-Vorstand Christian Reißing (links) neben Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt Lamontaine (mitte) und Johann Braun (rechts), Vorstand des Bauunternehmens Max Bögl, beim Richtfest für ein 100 Millionen Euro Quartier der Genarationen mit 211 Wohnungen in der Dresender Johannstadt im März 2019 © Pressefoto zbi.de/Projektblog

 

ZBI Gmbh attraktive Investments realisieren?

Die Immobilienbranche boomt rekordverdächtig. Doch bei der ZBI Immobiliengruppe gibt es massive Ausschüttungskürzungen.

Hinzu kommt eine nicht ausreichend erklärte Strategieänderung. Das zusammen sorgt für Unmut bei AnlegerInnen und im Vertrieb.

Mit dem Verkauf des gesamten fondsverbundenen Vermögens im letzten Jahr an die Union Investment heißt die neue Strategie unter alter Fondskapitalverwaltung von ZBI-Vorstand Christian Reißing und Risikofondsmanagerin Michiko Schöller: Keine planmäßigen Ausschüttungen mehr.

In einem Anlegerbrief vom März 2021 an eine fünfstellige Anlegerzahl heißt es:

Zitat:

Künftige Auszahlungen werden sich zudem am operativen Ergebnisbeitrag des Immobilienportfolios des jeweiligen Fonds orientieren.

Die Bedienung von Auszahlungsplanungen soll zukünftig nicht ausschließlich zur Begründung für die Veräußerung oder Belastung von Immobilien herangezogen werden.

Es wurde auch von einer “bei Bedarf möglichen Reduzierung der Auszahlungshöhe” geschrieben.

Die Anleger haben über 600 Millionen Euro in die betroffenen Produkte investiert. Für 2020 verweigerten AnlegerInnen teilweise nun sogar die Entlastung.

Was läuft da schief?