Obwohl die Solmove GmbH Horizontale Photovoltaik aus Berlin laut Vermögensanlagen-Informationsblatt vom 2. Juni 2020 einen Verschuldungsgrad von minus 245 Prozent aufweist, will die Solmove GmbH in den nächsten vier Wochen eine Viertelmillion partiarische Darlehen (ungesicherte Nachrangdarlehen) von Kleinanlegern ab 100 Euro einsammeln.

Und stellt zum Rückzahlungsdatum 24. April 2026 eine Rendite (Basis-Szenario) von 28 Prozent in Aussicht. Nachrangdarlehen brauchen aber nicht zurückgezahlt werden, wenn durch die Rückzahlung der Firma eine Insolvenz droht.

Eine Wirtschaftsauskunft teilte GoMoPa aktuell über die Solmove GmbH mit Sitz auf dem EUREF-Campus, Haus 15 B, in Berlin Schöneberg sowie Büro in der Rudolf-Breitscheid-Straße 162 in
Potsdam mit:

Das Ausfallrisiko wird als sehr hoch eingeschätzt. Von der Geschäftsverbindung wird abgeraten.

Geschäftsführer Jens Moir (54) aus Berlin – er ist seit 2005 auch Prokurist der Universal Music Entertainment GmbH aus der Stralauer Allee 1 in Berlin Friedrichshain – ist bei der Solmove GmbH am 21. November 2018 zurückgetreten. Das Unternehmen wird nun wieder vom Gründer und Mehrheitsgellschafter (57,15 Prozent) Diplomingenieur Donald Müller-Judex (57) aus Inning am Ammersee in Bayern vertreten.

 

Erfinder Diplomingenieur Donald Müller-Judex (57, links) aus Inning am Ammersee in Bayern und geschäftsführer Mehrheitsgesellschafter (57,15 Prozent) der Berliner Solmove GmbH, Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Volker Erner (CDU), der Bürgermeister von Erftstadt bei Köln, haben am 12. November 2018 im Stadtteil Liblar den ersten Solarradweg Deutschlands eingeweiht, der vom Bundewumweltministerum mit 150.000 Euro für die 90 Meter Teststrecke gesponsert wurde. Im März 2019 wurde die Teststrecke zum öffentlichen Gespött und im Januar 2020 gar vom Magazin extra 3 des NDR als "Realer Irrsinn" aufgespießt, weil der Solarradweg weder im Winter das Eis abtaute, statt versprochener 12.000Kilowattstunden Strom im Jahr nur 148 kWh erzeugte und bei Regen einige Solarplatten durch Schwelbrand einfach verkohlten © Ausrisse aus extra 3 und Solmove.comErfinder Diplomingenieur Donald Müller-Judex (57, links) aus Inning am Ammersee in Bayern und gesch ... mehrErfinder Diplomingenieur Donald Müller-Judex (57, links) aus Inning am Ammersee in Bayern und geschäftsführer Mehrheitsgesellschafter (57,15 Prozent) der Berliner Solmove GmbH, Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Volker Erner (CDU), der Bürgermeister von Erftstadt bei Köln, haben am 12. November 2018 im Stadtteil Liblar den ersten Solarradweg Deutschlands eingeweiht, der vom Bundewumweltministerum mit 150.000 Euro für die 90 Meter Teststrecke gesponsert wurde. Im März 2019 wurde die Teststrecke zum öffentlichen Gespött und im Januar 2020 gar vom Magazin extra 3 des NDR als “Realer Irrsinn” aufgespießt, weil der Solarradweg weder im Winter das Eis abtaute, statt versprochener 12.000Kilowattstunden Strom im Jahr nur 148 kWh erzeugte und bei Regen einige Solarplatten durch Schwelbrand einfach verkohlten © Ausrisse aus extra 3 und Solmove.com

 

Die Solmove GmbH entwickelt seit 2014 Straßenbelag mit Solarzellen und träumt davon, dass Kommunen ihr das Produkt eines Tages abkaufen. Es könnte allerdings erst bei einer Massenproduktion und ab 5 Kilometern Straßenlänge zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten werden. Davon ist man noch weit entfernt.

Der Straßenbelag von Solmove (Smart Solar Streets) soll nicht nur Solarstrom produzieren, sondern auch Schall schlucken, im Winter Eis abtauen, Licht und Daten erzeugen und später Elektromobile beim Fahren mit Strom versorgen.

Mit der Viertelmillion Euro wären angeblich ein Privatinvestor und auch Förderbanken bereit, den Betrag auf insgesamt 2 Millionen Euro aufzustocken, um die Idee zur Marktreife zu überführen.

Für das Crowdinvesting engagierte die Solmove GmbH allerdings die Plattform FunderNation.eu von der FunderNation GmbH aus Bensheim-Auererbach in Hessen.

Über diese 2014 gegründete Plattform schätzte der Berliner Anlegeranwalt Jochen Resch, zugleich Vorsitzender der Verbraucherzentrale Brandenburg, bereits im Sommer letzten Jahres ein:

Je mehr man sich mit FunderNation beschäftigt, verstärkt sich der Eindruck, das die Interessen der Projektbetreiber höher gewichtet werden, als die der Investoren.

So wird den Betreibern zu “mitreißenden Geschichten” geraten, um ganz am Ende daran erinnert zu werden, dass die Investoren eine Rückzahlung und Rendite erwarten.

Immerhin erhält FunderNation vom eingesammelten Kapital sofort 8 Prozent und in den laufenden 5 Jahren des Projekts pro Jahr noch einmal 0,5 Prozent (2,5 Prozent im Gesamtzeitraum), also insgesamt 10,5 Prozent an Gebühr.

 

Im März 2019 wurde Deutschlands erster Solarradweg in Erftstadt bei Köln zum öffentlichen Gespött und im Januar 2020 vom Magazin extra 3 des NDR als "Realer Irrsinn" aufgespießt, weil der Solarradweg weder im Winter das Eis abtaute, statt versprochener 12.000 Kilowattstunden Strom im Jahr nur 148 kWh erzeugte und bei Regen einige Solarplatten durch Schwelbrand einfach verkohlten (kleines Foto) © Ausrisse aus extra 3Im März 2019 wurde Deutschlands erster Solarradweg in Erftstadt bei Köln zum öffentlichen Gespöt ... mehrIm März 2019 wurde Deutschlands erster Solarradweg in Erftstadt bei Köln zum öffentlichen Gespött und im Januar 2020 vom Magazin extra 3 des NDR als “Realer Irrsinn” aufgespießt, weil der Solarradweg weder im Winter das Eis abtaute, statt versprochener 12.000 Kilowattstunden Strom im Jahr nur 148 kWh erzeugte und bei Regen einige Solarplatten durch Schwelbrand einfach verkohlten (kleines Foto) © Ausrisse aus extra 3

Doch mit der “mitreißenden Geschichte” ist das für die Solmove GmbH nicht so einfach. Denn die Blamage hätte nicht größer sein können.

Unter großem Medienrummel weihte der Erfinder Diplomingenieur Donald Müller-Judex hoch zu Rad neben Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und CDU-Bürgermeister Volker Erner am 12. November 2018 den ersten Solarradweg Deutschlands ein.