Gestern habe es mal wieder eine Verhandlung vor dem Sozial- und Arbeitsgericht wegen offener Gehälter gegen den Dresdener Maklerpool PBM Private Banken Makler AG aus dem Käthe-Kollwitz-Ufer 76 gegeben, welche von Vorstand Axel Hauck aus Haan in NRW in Vertriebskreisen angekündigt worden war. Auf einer samstaglichen Infoveranstaltung am 25. Juni 2016 soll Hauck vor etwa 10 Vertriebspartnern aber so getan haben, als sei im Unternehmen alles in Ordnung.

An jenem Samstag soll Hauck von einer Neuausrichtung des Maklerpools gesprochen haben. Der aktive Vertrieb soll von 80 Partnern auf 40 gesenkt werden. Frisches Geld soll über Family and Friends Nachrangdarlehen reingeholt werden, die durch eine zahlenmäßige Begrenzung auf 20 Zeichner nicht durch die Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin genehmigt werden müssten. Außerdem wurde eine 3 Millionen Euro Firmen-Anleihe der PBM AG aufgelegt.

 

Qualifizierte Nachrangdarlehen auf 20 Zeichner begrenzt - neben einer 3 Millionen Euro Firmenanleihe das neue Verkaufsprodukt des angeschlagenen Maklerpools PBM AG aus DresdenQualifizierte Nachrangdarlehen auf 20 Zeichner begrenzt – neben einer 3 Millionen Euro Firmena ... mehrQualifizierte Nachrangdarlehen auf 20 Zeichner begrenzt – neben einer 3 Millionen Euro Firmenanleihe das neue Verkaufsprodukt des angeschlagenen Maklerpools PBM AG aus Dresden

 

Vermisst wurde PBM AG-Inhaber Thomas Manske (54) aus Weißenberg in Sachsen, den man gerne fragen wollte, warum trotz eingesammelter Gelder von 2,5 Millionen Euro Festzinsanlage nur 3 von 20 geplanten sogenannten Bankstores für Vertriebspartner des Maklerpools eröffnet worden sind und der Maklerpool seit seiner Gründung im Jahr 2012 keine Bilanzen veröffentlicht. Die Antwort: Manske sei dauerhaft im Urlaub, hieß es. Auf Facebook soll er unter dem Namen Tom Stone auftreten.

Manskes Darlehensgeschäfte musste die Bonner Finanzaufsicht BaFin schon zwei Mal stoppen

Manske nannte sich 2014 noch “Finanzkanzlei Stuttgart” und “Finanzkanzlei – Bankshop Pforzheim” und nahm Kundendarlehen an. Die BaFin ordnete mit Bescheid vom 12. Juni 2014 an, “das von ihm ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft durch Rückzahlung der angenommenen Gelder unverzüglich abzuwickeln.”

Manske sammelte 2015 für die PESEUS Invest und Vermögen AG aus Böblingen bei Stuttgart Genussrechtskapital für wassersparende Klos in China ein. Die BaFin ordnete am 22. Dezember 2015 die Abwicklung des unerlaubt betriebenen Investmentgeschäfts an.

Stellt Manske deshalb nun seine Darlehensgeschäfte ein? Nein!