RWB AG4. Juni 2015 | 13:57 | Lesedauer ca. 5 min | Autor: GoMoPa-Redakteurin CR

RWB AG Private Capital Dachfonds: Nichts für Kleinanleger zur Altersvorsorge


Seit 1999 bemüht sich die RWB AG aus Oberhaching in Bayern, Kleinanleger für Ihre Kapitalanlageform von Dachfonds zu finden. Es wird mit der Beteiligungsmöglichkeit auf dem Gebiet der “Private Equity” geworben.

 

Private steht dabei für nicht öffentlich und kein öffentlich überwachter Handel an der Börse.

Equity steht für Anteilskapital, womit der Käufer zum Unternehmer wird.

Mit Private Equity Dachfonds sollte es nunmehr auch für private Kleinanleger möglich sein, sich mit nur wenig Geld an Firmen zu beteiligen.

Beim Unternehmen RWB Emissionshaus AG kann sich der Anleger als Kommanditist an Dachfonds mit einer Einmalanlage ab 2.000 Euro plus 5 Prozent Aufgeld (Agio) beteiligen. Bis Jahr 2009 war es auch möglich, sich als atypisch stiller Gesellschafter an den RWB Dachfonds mit einer Einmalanlage von mindestens 1.000 Euro plus 5 Prozent Agio oder in monatlichen Raten ab 50 Euro plus 6 Prozent Agio zu beteiligen.

Der Private-Equity-Dachfonds macht Gewinne, wenn die Beteiligungsfonds einige Senkrechtstarter und wenig Pleitekandidaten erwischen.

RWB erwartet “eine Anlegerrendite zwischen 12 und 16 Prozent”. Die Jahresrendite soll im langfristigen Durchschnitt 2,5 bis 5 Prozentpunkte über der Rendite von Aktienfonds liegen.

Die hohen Gewinne sollen im billigen Einkauf und später hohem Verkauf der Firmen liegen. Aber RWB hat als Zielinvestments viele Newcomer Firmen aus aller Welt, von denen etliche noch nicht einmal eine Internetseite haben.

Trotz des Risikos des Totalverlustes als Unternehmer soll privaten Kleinanlegern die Beteiligung an RWB Private Capital Fonds von Beratern empfohlen worde sein, sogar für Altersvorsorgesparer, die sogenannten “55-Plus-Investoren”. RWB steht für RentenWertBeteiligungen.

Betroffene Anleger der RWB Private Capital Dachfonds beschweren sich bei Anlegerschutzanwälten, dass sie über die Risiken einer Beteiligung an einer Private Equity Gesellschaft nicht informiert worden sind.

Vielmehr sind diese davon ausgegangen, dass sie in einen gewöhnlichen Fonds investiert haben, berichtete eine Berliner Rechtsanwältin gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Die Anwältin berichtete weiter:




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