In Kürze will das Adlershofer Wasserstoff-Startup HPS Home Power Solutions GmbH ein weiteres, diesmal 4 Millionen Euro schweres Crowd-Investment über die von der Bochumer GLS Bank initiierte Crowd-Plattform GLS-Crowd.de anbieten.

 

Das Berliner Unternehmen möchte weiter wachsen und seinen Vertrieb stärken und bis in die Schweiz und nach Österreich ausdehnen.

In diesem Jahr hat HPS eigenen Angaben zufolge bereits Zusagen über 11 Millionen Euro von bestehenden Gesellschaftern des Unternehmens erhalten. HPS hofft, in dieser Finanzierungsrunde insgesamt sogar 20 Millionen Euro einzunehmen.

 

Für den Aufbau des Direktvertriebes für 54.000 Euro teure Wasserstoff-Speicher fürs Eigenheim wollen die Gründer und Geschäftsführer des Adlershofer Startups HPS Home Power Solutions GmbH Dr. Henrik Colell (57, links) aus Teltow und der TU-Dozent für Erneuerbare Energien Zeyad Abdul-Ella (46) aus Berlin 4 Millionen Euro unbesicherte Nachrangdarlehen von Kleinanlegern einsammeln © Ausriss aus der öffentlichen Ankündigung für die Crowd-Invest-Kampagne der Bochumer GLS Bank auf GLS-Crowd.deFür den Aufbau des Direktvertriebes für 54.000 Euro teure Wasserstoff-Speicher fürs Eigenheim wol ... mehrFür den Aufbau des Direktvertriebes für 54.000 Euro teure Wasserstoff-Speicher fürs Eigenheim wollen die Gründer und Geschäftsführer des Adlershofer Startups HPS Home Power Solutions GmbH Dr. Henrik Colell (57, links) aus Teltow und der TU-Dozent für Erneuerbare Energien Zeyad Abdul-Ella (46) aus Berlin 4 Millionen Euro unbesicherte Nachrangdarlehen von Kleinanlegern einsammeln © Ausriss aus der öffentlichen Ankündigung für die Crowd-Invest-Kampagne der Bochumer GLS Bank auf GLS-Crowd.de

 

Zusätzlich sollen Kleinanleger 4 Millionen Euro beisteuern. Für diese Nachrangdarlehen ab 250 Euro will die HPS jährlich 7 Prozent bei einer Laufzeit von 5 Jahren ausschütten.

HPS stellt einen Wasserstoffspeicher namens picea für Eigenheimbesitzer her. Bislang sind die Geräte nicht im Handel erhältlich, sondern werden direkt von Handeslvertretern einzeln vertrieben.

20 Geräte wurden bereits verkauft.

 

Ob tatsächlich Eigenheimbesitzer in großer Zahl zusätzlich zu einer bis zu 13.300 Euro teuren Solardachanlage auch noch 54.000 Euro für einen Brennstoffzellen-Speicher ausgeben, der das Haus mit Strom und Wärme versorgt, ist eine riskante Wette.

Doch noch riskanter scheint es für Anleger zu sein, dem Management schon wieder Geld zu leihen: