Man vermietet LED-Industrieleuchten, die man von Anlegern kaufen lässt, und wälzt so das Risiko auf die Anleger ab. So lautet in Kurzfassung das Geschäftsmodell der Deutsche Lichtmiete AG aus dem niedersächsichen Oldenburg.

 

 

Aber seit Jahren kämpft der Industrie-LED-Lampenhersteller und Vermieter Deutsche Lichtmiete AG gegen Mietunterdeckungen in Millionen höhe – und braucht 30 Millionen Euro frisches Anlegergeld zum Kauf der eigenen Lampen.

 

Mehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (45) aus Oldenburg, Standort im Wirtschaftspark Sandkrug in Niedersachsen © Pressefotos Deutsche Lichtmiete AG, Im Kleigrund 14 in Oldenburg/Sandkrug1Mehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (45) aus Olden ... mehrMehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (45) aus Oldenburg, Standort im Wirtschaftspark Sandkrug in Niedersachsen © Pressefotos Deutsche Lichtmiete AG, Im Kleigrund 14 in Oldenburg/Sandkrug1

 

Die hauseigene Herstellerfirma, von denen die Anleger die Lampen kaufen, musste nämlich die hauseigene Vermietgesellschaft, die die Lampen der Anleger an Industriekunden vermieten soll, immer wieder mit Millionen-Umlagen intern stützen, weil die Mieteinnahmen für die Industrie-LED-Lampen von außenstehenden Dritten (wie etwa vom Safthersteller Becker oder von der Stadtverwaltung Bad Homburg für eine Sporthalle) gar nicht ausreichten, um den Anleger das geborgte Geld für den Kauf der Lampen zurückzuzahlen.

 

Mehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (45)© Pressefotos Deutsche Lichtmiete AGMehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (45)© Pressef ... mehrMehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (45)© Pressefotos Deutsche Lichtmiete AG

 

Die Anleger werden damit beruhigt, dass sie die Miet-Lampen als Sicherheit behalten dürften.

Eine völlig wertlose Sicherheit, weil es gar keinen Zweitmarkt für Industrie-LEDs gibt, wie GoMoPa bereits berichtete.