Am kanadischen McArthur River in Saskatchewan in British Colombia wird tatsächlich seit den 1960er Jahren Uran abgebaut. Und vor kurzem wurden an eben diesem Fluß auch neue Uranvorkommen entdeckt. Das Uran wird im Wesentlichen von zwei Großunternehmen gefördert: der Canadian Mining and Energy Corporation CAMECO und der französischen Areva. Die BaFin hat hinsichtlich des betroffenen Wertes eine Untersuchung wegen des Verdachts der Börsen-Manipulation eingeleitet.

 

Im Sommer 2014 meldete das junge kanadische Pennystock-Unternehmen Glenmark Capital Corporation aus Vancouver über den Dienst IRW-Press des Österreichers Joachim Brunner aus Buchkirchen, dass magnetische Messungen in einem ganz anderen Gebiet, in der Zone Ford Lake in Saskatchewan, im Hinblick auf die mögliche Existenz einer Uranlagerstätte vorgenommen wurden.

Die seit einem Jahr an der Frankfurter und Stuttgarter Börse sowie auf XETRA gehandelten Aktien der Glenmark Capital Corporation schossen von 10 Cent auf heute 39 Cent.

Doch die Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin warnt seit einer Woche vor den Kaufempfehlungen der Uran-Aktie aus Kanada und ermittelt wegen des Verdachts auf Börsen-Manipulation:

Die BaFin hat Anhaltspunkte, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen unrichtige oder irreführende Angaben gemacht wurden und/oder bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen werden. 

Die BaFin rät daher allen Anlegern, vor Erwerb von Aktien dieser Gesellschaft sehr genau zu prüfen, wie seriös die gemachten Angaben sind, und sich über die betroffene Gesellschaft auch aus anderen Quellen zu informieren. Ebenfalls gewarnt wird vor Börsen-Manipulation.

Der Ford Lake im Athabasca-Becken in Saskatchewan ist ein beliebtes Reiseziel für Rucksacktouristen. Einziger Arbeitgeber weit und breit ist eine große Farm namens Baillargeon Farms Ltd. mit Silos und riesigen Getreidefeldern.