Noch im April 2012 gab Sandra Georgi auf dem 1. Generalmeeting des Billigstromanbieters Care-Energy von Martin Kristek im Hamburger East Hotel updates für das operative Geschäft und feierte die Gewinnung von 34.000 Kunden in nur einem Vierteljahr. Unter dem Titel Neckermann AG sucht die Neckermann SynEnergy GmbH auf Facebook Stromverkäufer.

 

Kristeks Kampfpreis von 19,90 Cent pro Kilowattstunde (die Konkurrenz lag bei 27 Cent) hielt sich nur kurz, denn Kristek hatte versucht, mit einem Trick die EEG-Umlage zu unterlaufen.

Er behauptete einfach, er liefere gar keinen Strom, sondern nur Nutzenergie. Der Kunde ist für ihn der Netzbetreiber. Kristek mietet von ihm dessen hausinterne Strom-Leitung. Der Kunde müsse dann die Energie für das Kühlen des Kühlschranks oder das Leuchten der Lampen an Mieter Kristek bezahlen.

Das Hamburger Landgericht verdonnerte Kristek zur Nachzahlung an zwei Netzdurchleiter. In Kürze muss ein Düsseldorfer Gericht entscheiden, ob Kristek mit seinem Stromtrick auch gegen die Bundesnetzagentur unterliegt. Der errechnete Schaden liegt, wie GoMoPa.net von einem mit dem Fall Vertrauten erfuhr, bei 75 Millionen Euro. Kristek konnte die 19,90 Cent nicht halten, nimmt inzwischen ähnliche Preise wie die großen Altanbieter.

Heute rief ganz empört ein Energiemakler aus Süddeutschland beim Finanznachrichtendienst GoMoPa.net an und berichtete, dass die einstige Care-Energy Führungskraft Sandra Georgi nun beim Vertrieb Neckermann SynEnergy GmbH aus Ilshofen in Schwäbisch-Hall eine Wiederkehr des Kampfstrompreises von Kristek anbieten soll.

 

Der Energiemakler: “Frau Georgi baut dort als ehemalige Polizistin ein strenges Multi-Level-Marketing-Regiment von schnell angeworbenen Verkäufern auf, die auch die Kristek-Kunden rüberholen sollen. Die Georgi knallt richtig.”