Berlin hat mehr als 600.000 Quadratmeter Brachflächen, auf denen nach Meinung des Grunewalder Bauinvestors Christian Gerome (47) Wohnungen gebaut werden könnten.

Der Gründer und Geschäftsführer der Allgemeinen Immobilien-Börse GmbH (Bilanzgewinn 2017: rund 6,6 Millionen Euro, 2016: rund 6 Millionen Euro) aus der Hubertusallee 18 bemängelt jedoch:

Allerdings stockt es oft an verschiedenen Stellen.

Er selbst hat im Jahr 2011 ein 28.000 Quadratmeter großes Grundstück von der Deutschen Bahn erworben, den Güterbahnhof Greifswalder Straße im Stadtteil Prenzlauer Berg.

Dazu hatte er mit der Sanus Beteiligungs AG (Bilanzgewinn 2018: rund 37,7 Millionen Euro, 2017: rund 34,6 Millionen Euro) aus dem Kaiserdamm 13 in Charlottenburg an seinem Firmensitz in der Hubertusallee 18 einen Bauträger gegründet: die Bahngelände Greifswalder Straße GmbH.

 

Seit neun Jahren streitet der Grunewalder Bauträger Christian Gerome (47) mit Pankow um das Baurecht für Wohnblocks auf dem einstigen Güterbahnhof Greifswalder Straße, den Gerome gekauft hat © Pressefoto und Ausriss aus Immo-Boerse.comSeit neun Jahren streitet der Grunewalder Bauträger Christian Gerome (47) mit Pankow um das Baurech ... mehrSeit neun Jahren streitet der Grunewalder Bauträger Christian Gerome (47) mit Pankow um das Baurecht für Wohnblocks auf dem einstigen Güterbahnhof Greifswalder Straße, den Gerome gekauft hat © Pressefoto und Ausriss aus Immo-Boerse.com

 

Gerome sagte den Prenzlauer Berg Nachrichten:

Es war im Internet öffentlich ausgeschrieben. Jeder konnte es erwerben, aber keiner wollte es haben.

Denn es war eine reine Betonfläche. Gerome:

Das Grundstück ist komplett betoniert, die Entsorgungskosten sind immens hoch. Das wird ein Millionenbetrag sein. Außerdem liegt es nicht nur an der S-Bahn, sondern auch an der Schnelltrasse. Auch damit sind enorme Kosten verbunden, für eine Lärmschutzwand.

Warum kaufte er trotzdem für rund 1,7 Millionen Euro?

Gerome:

Ich glaube, dass es aufgrund der Lage auch in Zukunft sehr interessant sein wird, da zu wohnen und zu investieren.

Eigentlich hätte der Bezirk Pankow, zum dem der Kiez Prenzlauer Berg gehört, Luftsprünge machen sollen.