Hallo Freunde, ist Ihnen etwas über EurSwiss.com (Dr. Max Pape, Dr. Sophie Witek…) bekannt?? Ich hatte mal einen sehr guten Eindruck… (Vergangenheit!)”

Mit diesen Worten sandte uns vor kurzem ein Ruheständler aus der Schweiz eine Anfrage.

 

© Aursiss aus EurSwiss.com Web Terminal© Aursiss aus EurSwiss.com Web Terminal

 

Das Web-Terminal EurSwiss.com wird von einer Aderon EU LLC. betrieben, die ihr Haupt-Büro auf der Karibikinsel Sankt Vincent registriert hat. Weitere Büros werden in Almaty in Kasachstan und Shanghai in China angegeben.

 

Der Berliner Anlegerschutzanwalt Jochen Resch berichtet auf Youtube:

Für die Anleger bedeutet das, es sieht alles nach Schwindel aus.

Es wird eine Regulierung durch das International Financial Market Regulation Center (IFMRC) erwähnt, welche auf die Webseite www.ifmrc.org verweist.

Die Kanzlei Resch Rechtsanwälte schätzte dazu ein:

Dabei handelt es jedoch keinesfalls um eine staatliche Regulierungsbehörde, sondern lediglich um eine “gemeinnützige” russische Organisation.

Diese vermeintliche Organisation tritt jedoch auch noch unter dem Namen “International Financial Market Relations Regulation Center (IFMRRC) auf mit der Webseite www.ifmrrc.com.

Schaut man sich die Webseiten genauer an, wird deutlich, dass hier durchgehend Unternehmen und Plattformen “lizenziert” werden, welche bereits negativ in Erscheinung getreten sind und vor denen staatliche Aufsichtsbehörden zum Teil bereits gewarnt haben.

Anwalt Jochen Resch hat auch recherchiert:

Vor EurSwiss warnen bereits Trading-Insiderportale wie Kloning, CONSOB und CNMV. Die Rede ist dabei von einem mutmasslichen Anlagebetrug. Gemeinsamer Consens der Kritiker: Der vermeintliche Online-Broker EurSwiss soll sich als vertrauenswürdiger Marktteilnehmer für das Online-Trading ausgeben.

Doch es würden sich Berichte von Anlegern über EurSwiss häufen,

in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist.

Eine Kontaktaufnahme gelang uns nicht. Wir baten den Schweizer Rentner, uns seine persönliche Trading-Erfahrung mitzuteilen.

Das tat er dann auch. Doch zuerst stellte er sich selbst einmal vor.

Zunächst die kurze Begründung für mein Handeln: Ich bin 86+ alt, kenne mich in Banken und Finanzdienstleistungen, Wirtschaft et cetera recht gut aus, habe aber keine Lust mehr selber zu traden; daher schaue ich mir Angebote an.

So fiel dem Schweizer Rentner auch die aus seiner Sicht sehr gute Werbung von eurswiss für ein Roboter-Trading vom 6. Januar 2021 auf.

Darin verspricht EurSwiss:

1. Die?&nbspProfite,?&nbspdie?&nbspSie?&nbspgemacht?&nbsphaben,?&nbspwerden?&nbspauf?&nbspIhre?&nbspBank?&nbspüberwiesen.

2. Sicherheit: Das Geld können Sie nach 10 bis 14 Tagen per Mausklick zurück bekommen

3. Wenn Sie möchten, die erste Gewinne werden wir direkt an Ihre Konto auszahlen, und innerhalb 3 Werktagen ist das Geld schon auf Ihre Konto.

4. 5% ?&nbspvon der Gewinn behalten wir für unsere Dienstleistungen , 95% bekommen Sie und werden keine weiteren Gebühren von Bank erhalten.

Mit seinem Start-Investment des Schweizer Rentners in Höhe von 250 Euro hatte ein Dr. Max Pape immer einen kleinen Gewinn gemacht.

Er rief jede Woche etwa 2 mal an, jeweils positiv, so daß der Rentner auf 1.250 Euro erhöhte.

Dr. Pape sei eigentlich für Anlagen ab 100.000 Euro zuständig, hoffte nach Einschätzung des Rentners aber wohl auf den Rentner als kapitalkräftigen Kunden.

 

Der Rentner, der ja früher selbst tradete, berichtet: