Swiss Fintec Invest AG26. November 2018 | 10:33 | Lesedauer ca. 8 min | Autor: GoMoPa-Redakteur SS

wee.com Teil 1: Die Flunkerer Cengiz Ehliz (Swiss Fintec Invest AG) + Michael Scheibe (COOINX S.A.)


Was kann man dem Überflieger Cengiz Ehliz (48) aus dem bayerischen Starnberg und seiner Cashback-Shoppingfirma Swiss Fintec Invest AG aus dem Schweizer Kreuzlingen (Burgstraße 8) noch glauben?

 

Seit neun Jahren arbeitet Ehliz und mit seiner Vertriebsspeerspitze, dem ehemaligen Immobilienunternehmer Michael Scheibe (47) aus der Schweiz, seit sieben Jahren an der Verwirklichung seiner Vision:

Meine Vision ist es, dass der Verbraucher weltweit nur noch eine Plastikkarte in seiner Geldbörse trägt und damit bezahlt. Einzige Alternative – mit der App im Smartphone einkaufen.

Und natürlich sollten das die weeCard und die weeApp sein.

Der Erfolg war bislang eher mäßig, wie GoMoPa berichtete.

 

 

wee Founder: der im bayerischen Bad Tölz geborene türkische Staatsbürger Cengiz Ehliz (48) aus Starnberg mit der Schweizer Dachfirma Swiss Fintec Invest AG aus der Burgsraße 8 in Kreuzlingen im Kanton Thurgau vor einem Düsenjet und wee Händler-Paketeverkäufer Michael Scheibe (57) aus der Schweiz mit der Vertriebsfirma XOOINX S.A. in Luxemburg im BMW8i Roadster © Kleines Foto: Ausriss aus Facebook und CengizEhliz.com, grosses Foto: youtubewee Founder: der im bayerischen Bad Tölz geborene türkische Staatsbürger Cengiz Ehliz (48) aus St ... mehrwee Founder: der im bayerischen Bad Tölz geborene türkische Staatsbürger Cengiz Ehliz (48) aus Starnberg mit der Schweizer Dachfirma Swiss Fintec Invest AG aus der Burgsraße 8 in Kreuzlingen im Kanton Thurgau vor einem Düsenjet und wee Händler-Paketeverkäufer Michael Scheibe (57) aus der Schweiz mit der Vertriebsfirma XOOINX S.A. in Luxemburg im BMW8i Roadster © Kleines Foto: Ausriss aus Facebook und CengizEhliz.com, grosses Foto: youtube

 

 

In Tschechien ist das wee Cashback System illegal.

Die tschechische Nationalbank hat darauf hingewiesen, dass die in der Schweiz angesiedelte weeCONOMY AG keine Genehmigung für ihre Tätigkeit in Tschechien besitzt, wie das Verbraucherschutzforum.Berlin im September 2017 meldete.

Die weeCONOMY AG ist nahtlos aus ihrem im Jahr 2010 gegründeten Schweizer Vorgänger FlexCom International AG hervorgegangen. Im Mai 2017 wurde die weeCONOMY AG nach eigenen Angaben durch ein Management Buy-Out der Manager-Troika Peter Grünewald (52, IT-Profi) aus Waldenburg, Mirko Scheffler (47) aus Leipzig und Ex-Immobilienunternehmer Michael Scheibe (56) eigenständig.

Auch die Cashback-Währung FlexMoney der FlexCom International AG konnte sich nicht durchsetzen. Die sogenannte Flexbank hat nie eine Banklizenz erhalten. Investoren sollten sich an einer Genossenschaftskasse in Ungarn beteiligen.

Aufgrund einer Sammelklage von FlexKom Lizenzinhabern, Regional-Koordinatoren, Trainern und ehemaligen FlexKom Mitarbeitern aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Schweden, der Türkei und den Vereinigten Staaten wegen möglichen Betruges hat die Justizbehörde im belgischen Antwerpen Strafermittlungen gegen die Flexkom International AG aufgenommen (Untersuchungsrichter Thys, Aktenzeichen 227/14
Fall Nr. 10.99.948 / 14), wie GoMoPa.net berichtete.

Die Firma änderte daraufhin ihren Namen von FlexKom in FlexCom und schließlich in wee.

Nun die Lüge von der deutschen Vollbanklizenz

Am 18. Oktober 2018 überraschte der gelernte Mess-, Steuer- und Regeltechniker und frühere Boxer Cengiz Ehliz die Finanzwelt auf Facebook mit der Eilmeldung:

Cengiz Ehliz glücklich…

Die E-Money Bank Lizenz ist durch!

Die weeGruppe startet mit dem neuen Marktplatz mit einer Deutschen Vollbank Lizenz!!!

Sein Schweizer Geschäftsfreund Michael Scheibe von der COOINX S.A. (“unserer präferierten Super-Vertriebsorganisation aus Luxemberg” – O-Ton Cengiz auf Youtube) und viele andere mehr in der wee Fangemeinde jubelten und teilten den Beitrag freudig auf Facebook 147 mal.

In der nachfolgenden Diskussion auf Facebook unterstrich Cengiz Ehliz einen Tag später am 19. Oktober 2018 nochmal gegenüber Geschäftsfreunden:

Das Gigantische ist, eine deutsche Vollbanklizenz, nicht Litauen, nicht Malta oder eine Inselgruppe!!!!

Weitere Infos folgen noch.

Doch von der Vollbanklizenz wusste nicht einmal der wee-Pressessprecher etwas.

Auf Anfrage durch HESSEN DEPESCHE teilte Unternehmenssprecher Tilmann Meuser mit, dass er über die Ad-hoc Meldung selbst überrascht war, eine offizielle Pressemeldung erfolge aber noch.

Die Aufsichtsbehörde BaFin wies die Meldung ins Reich der Legenden.

Es gibt keine deutsche Vollbanklizenz für wee-Unternehmensgruppe, erklärte man bei der BaFin nach tiefgründiger Nachforschung. Es sei auch nicht mal bekannt, dass diese Unternehmensgruppe die Erlangung einer deutschen Vollbanklizenz beantragt habe.

Die BaFin erklärte gegenüber HESSEN DEPESCHE, dass eine deutsche Vollbanklizenz zwingend auch auf den Internetseiten der Unternehmensgruppe sofort publiziert werden muss. Aber auch das ist bislang bei wee nicht geschehen.

Am 25. Oktober 2018 musste dann wee-Mediensprecher Tilmann Meuser in einer Presseerklärung eingestehen, dass man an einer Banklizenz über eine dritte Firma noch arbeite:

Über die Zusammenarbeit mit einer namhaften Bank sichert sich die weeMarketplace AG (Tochter der Schweizer Swiss Fintec Invest AG an gleicher Steller in der Burgstraße 8 in Kreuzlingen im Kanton Thurgau – Anmerkung der Redaktion) weitergehende Assets beim Marktfortschritt:

Diese Partnerschaft wird den Zugriff und die
Nutzung einer E-Money-Lizenz für die europäische Expansion beinhalten.

Dr. Leo Schrutt (61), Präsident des Verwaltungsrats der Swiss Fintec Invest AG, freut sich über die aktuell positive Entwicklung: “Mit den Erfolgen bei der Belebung des weeMarketplace, hier unterstreiche ich zudem die erfolgreichen Fortschritte mit dem weltweit ersten offenen Arena-Bezahlsystem in unserer eigenen weeArena, sowie der künftigen Nutzung einer E-Money-Lizenz, steht der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie jetzt nichts mehr im Wege.”

Um welche Bank es sich bei der nachhaltigen Partnerschaft handelt, wird nach erfolgter Ratifizierung der Verträge im Kontext der folgenden strategischen Schritte formal kommuniziert.

Das ist bis heute nicht geschehen.

Die Banklizenz-Lüge könnte auch ein verzweifelter Versuch des Mehrheitsaktionärs Cengiz Ehliz sein, seine börsennotierte Swiss Fintec Invest AG aus dem Keller zu pushen:




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