Hertha4. November 2020 | 13:25 | Lesedauer ca. 5 min | Autor: GoMoPa-Redakteur JS

Fußball-Bundesligist Hertha BSC: Investor Lars Windhorst zahlte 100-Millionen-Euro-Rate nicht


Es wird mehr Investitionen in das Team und seine Spieler geben, eine verbesserte digitale Strategie und eine bessere Vermarktung des Clubs auf der ganzen Welt.

 

Mit diesen euphorischen Worten begrüßte der Berliner Bundesliga-Fußballklub Hertha BSC in einer Pressemitteilung am 27. Juni vergangenen Jahres den Einstieg des in London lebenden deutschen Investors Lars Windhorst mit seiner globalen Investmentfirma Tennor Holding B.V. (vormals Sapinda) mit Büro in der Friedrichstraße 95, 16. Stock, in Berlin Mitte als neuen strategischen Partner.

Der Ostwestfale Windhorst sagte:

Für mich persönlich ist es auch eine große Freude, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Zukunft dieses großartigen Berliner Klubs leisten zu können, den ich stolz unterstütze. Hertha BSC ist eine großartige Sportinstitution, die jetzt vor einer noch besseren Zukunft steht.

Seine Beteiligungsfirma Tennor sollte in diesem Zusammenhang gleich Herthas Rückkaufoption für ein Aktienpaket des New Yorker Investors KKR ausüben und von KKR deren 36,3 Prozent für 71,2 Millionen Euro übernehmen.

 

Auf der Pressekonferenz von Hertha BSC am 13. Februar 2020 in Berlin sagte der in London lebende deutsche Investor Lars Windhorst (43), flankiert von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (70, links) und Hertha-Sportgeschäftsführer Michael Preetz (53): "Es geht nicht darum, mit der Brechstange Ziele zu erreichen, unser Engagement hier ist ein langfristiges. Entscheidend sind ein gemeinsames Grundverständnis und klare Ziele - beides gibt es!" © Pressefoto auf Herthabsc.deAuf der Pressekonferenz von Hertha BSC am 13. Februar 2020 in Berlin sagte der in London lebende deu ... mehrAuf der Pressekonferenz von Hertha BSC am 13. Februar 2020 in Berlin sagte der in London lebende deutsche Investor Lars Windhorst (43), flankiert von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (70, links) und Hertha-Sportgeschäftsführer Michael Preetz (53): “Es geht nicht darum, mit der Brechstange Ziele zu erreichen, unser Engagement hier ist ein langfristiges. Entscheidend sind ein gemeinsames Grundverständnis und klare Ziele – beides gibt es!” © Pressefoto auf Herthabsc.de

 

Insgesamt wollte Windhorst für 374 Millionen Euro die absolute Mehrheit von 66,6 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA kaufen.

In Raten. 224 Millionen Euro hat der schillernde Geschäftsmann bis zum Sommer 2020 bereits überwiesen. Im Sommer selbst zum 27. Juni 2020 (Fortsetzung der Saison 2019/2020 nach einer zweimonatigen Corona-Unterbrechung) waren weitere zugesagte 50 Millionen Euro fällig. Die Rate habe Windhorst angeblich verspätet überwiesen. Am 30. Oktober 2020 nun wäre laut Hertha die Schluß-Rate in Höhe von 100 Millionen Euro fällig gewesen.

Doch der Fußball-Bundesligist wartete vergebens auf die Überweisung. Windhorst zahlte nicht.

Die Berliner wollen sich mit Hilfe von Investor Lars Windhorst an der Bundesliga-Spitze etablieren.

Schon die angeblich verspätet gezahlte Rate von 50 Millionen Euro hatte laut Sport BILD für Trainer Bruno Labbadia (54) und den Kader einen zeitweiligen Investitions-Stopp zur Folge gehabt.

Das soll unter anderem der Grund dafür gewesen sein, dass Wunsch-Kandidaten wie Bayer 04 Leverkusens brasilianischer Links-Verteidiger Wendell Nascimento Borges (27) nicht verpflichtet werden konnten. Wendell verlängerte schließlich im Juni 2020 seinen Vertrag bis 2022 bei Bayer 04 Leverkusen.

Gerade mal rund 30 Millionen Euro gab der zukünftige “Big City Club” (Windhorst) seitdem für neue Spieler aus, angedachte Verstärkungen fürs Mittelfeld oder für die Außenbahnen wurden gestrichen.

Hertha gab heute bekannt:

Hertha BSC und die Tennor Holding B.V. haben sich hinsichtlich der ursprünglich für Oktober vereinbarten Zahlung in Höhe von 100 Millionen Euro auf einen neuen Zahlungsplan verständigt.

Es sei aber gesichert, erklärte der Klub, dass




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