Nach einem Massenkollaps von Immobilien-Projekten im letzten Jahr, GoMoPa berichtete, folgen nun wohl Entlassungen beim größten deutschen Immobilien-Schwarm-Finanzierer, Exporo.de aus Hamburg.

Exporo will zwar weiterhin mit Anlegergeld Immobilien erwerben, aber wohl künftig keine Immobilien mehr selbst verwalten, meldete am 7. Dezember 2021 die Hamburger Finanz-Szene.de.

Schon vor Wochen erhielten demnach die 19 Mitarbeiter, die bislang mit dem Objektmanagement betraut waren, die Kündigung per Jahresende.

Exporo soll die Objekt-Verwaltung auslagern. Und zwar an die Sonar Real Estate, ein ebenfalls in Hamburg ansässiges Unternehmen.

 

Exporo.de / Propvest.de: Entlassungen nach Projekt-SchwierigkeitenNeue Stratgie bei der Exporo AG aus Hamburg: Gründer und CO-CEO Simon Brunke setzt künftig schwerp ... mehrNeue Stratgie bei der Exporo AG aus Hamburg: Gründer und CO-CEO Simon Brunke setzt künftig schwerpunktmäßig auf die Schwarmfinanzierung und den Kauf von Bestandsimmobilien und will mit seiner neuen Vermittlerplattform Propvest.de wachsen – mit hoffentlich weniger Rückschlägen wie bei der Vermittlung von Finanzierungen für neue Projekte wie mit seiner alten Plattforem Exporo.de © Ausrisse aus Exporo-Awards-2021-Firmenvideo auf Exporo-Blog vom 11. November 2021

 

Finanz-szene.de schätzt zu Exporo dazu ein:

Letztlich wird Exporo damit in Zukunft nur noch als reiner Vermittler agieren, der das Geld der Anleger weiterleitet, aber nicht länger Immobilien verwaltet.

Dies dürfte auch dem Ziel dienen, Kosten zu sparen.

Exporo sieht seinen Wachstumkurs künftig weniger in der Finanzierung von neuen Projekten in Deutschland und Österreich auf der alten Plattform Exporo.de, sondern eher von Bestandsimmobilien auf neuen Propvest.de.

Propvest.de – keine Verschmutzung durch Exporo?

Der neue Name Propvest.de soll offenbar nicht mit dem im Markt gelittenen Namen Exporo verschmutzt werden: