EEV AG28. August 2014 | 14:00 | Lesedauer ca. 6 min | Autor: GoMoPa-Redakteur AJ

EEV AG im Visier von Kriminellen?


Eine Clique Finanzhaie attackiert das Emissionshaus EEV AG. Der Vorwurf gegenüber der Bande, um den Ingenieur Reinhard Schu (48) aus Walkenried sowie die Vertriebsexperten Dieter Bornscheuer und Markus Stefan Heiderich (45), lautet Datendiebstahl, Untreue und Raub von Projekten.

 

Als Heinz Lucas im März 2014 seinen neuen Job als Vorstand der EEV AG antrat und die Bücher geprüft hatte, traute er seinen Augen kaum. Sein Eindruck war, dass es zu erheblichen Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Kraftwerksprojekt in Papenburg gekommen sein musste.

Zu Lucas Unmut wurden seine Aufklärungsbemühungen vom damaligen Projektleiter des Kraftwerks Pappenburg behindert. Und auch aus dem Vertrieb gab es wachsende Widerstände gegen die Transparenzoffensive des neuen Vorstands Lucas.

Gegen den Willen der Kraftwerks- und Vertriebsleiter Schu und Bornscheuer schaltete Lucas die SEEGER ENGINEERING AG Energie- und Umwelttechnik aus Hessisch Lichtenau zur Prüfung der Unregelmäßigkeiten ein.

 

Das Ergebnis der Prüfung rund um das Kraftwerk Pappenburg war für die Betroffenen wenig schmeichelhaft. Reinhard Schu, Chef der EcoEnergy aus Göttingen, sei verantwortlich für die Unregelmäßigkeiten und Verzögerungen beim Kraftwerksausbau. Seine Hauptaufgabe war die Fernwärmeauskopplung des Kraftwerks, die mittlerweile um mehr als ein Jahr verzögert war. Die Prüfer gingen davon aus, dass es Schu an Kompetenz mangele, so dass er nicht in der Lage war, das Projekt technisch zu realisieren.

Ähnlich erfolglos und kompetenzfrei agierte Schu schon in der Vergangenheit bei der Planung des KBA Hard in der Schweiz, die der Diplom Ingenieur für die Holinger AG aus Liestal realisieren sollte. Völlig erfolglos, wie sich zeigen sollte.

Im Februar 2013 zog der Schaffhauser Stadtrat die Notbremse. Eine neue Vergärungsanlage sollte Biogas produzieren, ein neuartiges Verbrennungsverfahren war geplant. Doch die Kosten liefen aus dem Ruder, die Investitionen wurden gestoppt, ein Expertenbericht in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis des juristischen Gutachtens des ehemaligen Obergerichtspräsidenten David Werner: Im Fall KBA Hard gab es keine grobfahrlässigen Dienstpflichtverletzungen. Zwar seien bei Planung und Bau viele Fehler gemacht worden, doch einen “Schuldigen” kann das Gutachten nicht ausmachen.

Nach Überprüfung der Unregelmäßigkeiten wurde der Vertrag zwischen der EEV AG und Reinhard Schu nicht verlängert und die Überprüfung der Tätigkeit Schus intensiviert.

 




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