Magister Andreas Zederbauer (52) aus Wien verstößt auf seiner angeblich beliebtesten und größten Immobilien-Crowdplattform Österreichs dagobertinvest.at gegen das eigens zum Schutz der Anleger propagierte Dagobert-Prinzip, nämlich nicht in Start-ups zu investieren:

Unsere Neufunding Projekte sind keine Neugründungen, sondern werden von etablierten Unternehmen durchgeführt.

Sie sind betriebswirtschaftlich geprüft, was bei Start-ups nicht möglich ist.

Dadurch wird die Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich reduziert!

Noch 18 Tage (bis 12. Juni 2020) haben Anleger Zeit, auf der Plattform dagobertinvest.at das Eigenkapital für ein vor einem Jahr gegründetes Start-up namens DIE REALITÄT Saalfelden Immobilien Entwicklungs GmbH mit 435.000 Euro völlig unbesicherter Nachrangdarlehen zu stärken, damit der junge Bauträger aus Pill bei Banken Kredite zum Bau von Wohnungen bekommt. Die Nachrangdarlehen sollen nach 2 Jahren zurückgzahlt werden, einschließlich von jährlichen Standardzinsen in Höhe von 7,75 Prozent.

Für das Projekt P246 | Die Realität: Wohnhausanlage Saalfelden – Salzburg mit geplanten 8 Eigentumswohnungen mit einer Gesamtinvestition von rund 3,1 Millionen Euro an der Adresse Haid 206 liegt noch nicht einmal eine Baugenehmigung vor.

Die Muttergesellschaft (100 Prozent Gesellschafter) dieser DIE REALITAT Saalfelden Immobilien Entwicklungs GmbH nennt sich bezeichnenderweise Lost Boys GmbH (also Verlorene Jungs GmbH). Sie wurde ebenfalls gerade erst vor rund einem Jahr im österreichischen Pill (Pillbergstraße 36a) gründet.

Beide Gesellschaften haben naturgemäß noch keine abgeschlossenen Bilanzen für eine betriebswirtschaftiche Überprüfung vorlegen können.

Der geschäftsführende Gesellschafter beider Unternehmen, Magister Dr. Johannes Gerstenbauer (53) aus Pill, kann noch kein eigenes Referenzobjekt vorweisen.

Der studierte Jurist und Betriebswirt Dr. Gerstenbauer hat seit 2008 für den großen Projektentwickler Pema Immobiliengruppe von Magister Markus Schafferer aus Innsbruck in Tirol gearbeitet, der jährlich Gewinne im zweistelligen Millionenbereich verbuchen konnte.

Just nachdem im Jahr 2017 die Gründerfamilie und jahrzehntelange Eigentümerfamilie des Möbelhandelskonzerns KIKA-Leiner, Friederike und Herbert Koch, mit rund 49 Prozent bei Pema einstieg, verließ Dr. Gerstenbauer Pema und machte sich mit einem eigenen Bauträger DIE REALITÄT in Pill selbständig.

Sein Konzept: Mikrowohnanlagen auf Grundstücken, die normalerweise keiner kauft: