Mit bunten Torten, Eis am Stil, Girlanden und Luftballons feierten die 2.700 Mitarbeiter in 13 Länder-Standorten am 20. Juli 2017 den Frankfurter Börsengang (IPO) ihres LKW-Zulieferers Jost Werke AG mit Hauptsitz im hessischen Neu-Isenburg.

 

Der erste Versuch vor 2 Jahren war gescheitert, weshalb der Däne und Vorstandsvorsitzende Lars Brorsen (65) aus Heubach zwar beim Börsensprung die obligatorische Glocke schwang, aber auch zugab:

Es war ein langer Ritt.

Und auch beim nunmehr geglückten Börsengang hielten sich die angesprochenen institutionellen Investoren zurück: Die Buchmacherbanken Deutschen Bank, J.P. Morgan, Commerzbank und PNB Paribas hatten eine Preisspanne für die ausgegebenen 8,57 Millionen Stück Aktien von 25 bis 31 Euro je Aktien angesetzt.

 

 

Die institutionellen Anleger waren nur bereit, einen Preis in der unteren Hälfte der Spanne zu bezahlen: 27 Euro.

Wohl aus gutem Grund: